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Anrudern der Essener Ruderverein am 2. April 2017

veröffentlicht um 10.04.2017, 12:17 von Philipp Schmidt

Ausrichter des diesjährigen Anruderns war der Essen-Werdener-Ruderclub. Bei herrlichem Frühlingswetter versammelten sich die Ruderboote ab 11 Uhr vor dem Steg des EWRC, um 11:30 erfolgte dann der offizielle Start in die diesjährige Rudersaison. 154 Teilnehmer griffen zu den Skulls, Riemen und Steuerseilen. AH-Verband (7) und Ruderriege Mark (4) waren mit 11 Aktiven vertreten und damit nicht letzter unter den sieben Essener Rudervereinen. Nachdem in den vergangenen beiden Jahren jeweils die Ruderriege TVK die meisten Teilnehmer stellte, war es diesmal der RaB, der dafür den Preis in Form eines Paddelhakens mit nach Hause nehmen durfte.

Nachdem die Boote in Werden angelegt hatten, begrüßten Heike Pöppinghaus als Vorsitzende des EWRC, Eberhard Wühle als stellvertretender Vorsitzender des ERRV und Oberbürgermeister Thomas Kufen die Sportler. In seiner Ansprache hob der Oberbürgermeister die Bedeutung des Baldeneysees als Zentrum des Essener Wassersportes hervor, insbesondere auch deshalb, weil im Ruder- und Kanusport zum gegenwärtigen Zeitpunkt im Gegensatz zu allen anderen Sportarten aus Essener Sicht die einzigen nennenswerten Titel bei nationalen- und Weltmeisterschaften sowie Olympischen Spielen errungen werden. Unter diesem Aspekt versprach er auch, sich weiter für den Erhalt des Sees als Regattastrecke und für den Kampf gegen Elodea und Algen einzusetzen.

Höhepunkt der Veranstaltung war dann gegen 13:30 Uhr die Taufe des neuen Achters des ERRV auf den Namen „Berthold Beitz“. Der Essener Ruder-Regatta-Verein hat dadurch einen eigenen Rennachter erhalten und ist somit nicht mehr auf entsprechende Boote der einzelnen Essener Vereine angewiesen.

Am Ende waren sich alle einig: Die Werdener Ruderkameraden hatten das Anrudern perfekt organisiert. Das Wetter, die gute Stimmung und die große Teilnehmerzahl waren beste Werbung für den Rudersport am und auf dem Baldeneysee.
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